Acrylmalerei Techniken

Wer sich der Acrylmalerei zuwendet, der möchte auch gerne verschiedene Acrylmalerei Techniken erlernen. Dafür muss man nicht unbedingt einen Workshop besuchen. Es gibt Bücher, Videos und auch Foren im Internet, wo man alle Techniken erklärt bekommt. Wer genug übt, wird diese dann auch ohne einen Fachmann an seiner Seite erlernen können.

Wir möchten hier die vier wichtigsten Acrylmalerei Techniken beschreiben. Es gibt noch etliche mehr, aber man muss ja irgendwo anfangen und alle hier anzuführen ist unmöglich.

De erste der Acrylmalerei Techniken ist der deckende Farbauftrag. Dazu muss man erst einmal wissen, dass die Acrylfarben trocknen, aber sich der Wasseranteil sich reduziert, ebenso wie das Volumen der Farbe. Die Pinselstriche sind selten oder nur noch schwach zu sehen. Nun kommen wir zu dem deckenden Farbauftrag. Dieser wird gleich aus der Tube oder der Flasche vermalt. Er wird weder eingedickt, noch wird er verdünnt. Nun kommt es ganz auf die Qualität der Farbe an, die man verwendet. Wenn sie nicht sonderlich gut ist, muss man mehrere Farbschichten hintereinander auftragen. Es geht darum, alles deckend zu bemalen, die Leinwand ist nicht mehr zu sehen! Die Fläche muss also vollständig abgedeckt sein. Man hat hier auch die Möglichkeit mit sichtbaren Pinselstricken zu arbeiten, dafür mischt man den Farben Strukturpaste bei und trägt sie dann auf!

Die zweite Technik wird Lavier Technik genannt. Es ist eine der interessanten Acrylmalerei Techniken und bedeutet „Verwaschen“.  Hier geht es um Farbverläufe, die man selbst kreieren kann. Dies ist mit zwei oder auch mit mehreren Farben machbar. Man feuchtet erst die Leinwand an und trägt dann mit dem noch feuchten Pinsel die Farbe auf. Die Farbe darf nicht trocknen, man muss somit schnell arbeiten. Man nimmt nun einen großen Pinsel zur Hand, der aber auch gleichzeitig flach sein muss und fährt die Farbflächen nach, das mit etwas Druck. Das macht man 2-3 Mal. Man kann das Ganze so lange wiederholen, bis man den perfekten Farbverlauf erzielt hat. Werden einige Stellen auf der Leinwand schon trocken, macht man sie mit einem Pinsel noch einmal etwas feucht!

 

Die dritte der Acrylmalerei Techniken, wäre die Lasur Technik.  Hier muss man die Acrylfarben sehr stark verdünnen. Somit lassen sich wunderbare Effekte erzielen, die wie die Aquarellmalerei wirken. Ebenso können Sie aber auch an die Ölmalerei erinnern! Bei der letzten Variante trägt man die dünnen Farbschichten auf eine getrocknete Farbschicht auf, so werden die Flächen optisch vermischt.

Aber bitte vorsichtig! Die Lasuren können auch ungewünschte Farbeffekte bringen, daher muss man schon gezielt arbeiten. Man muss nur an die Farbenlehre denken und sie beachten, damit die Farben auch zueinander passen und alle Farbeffekte auch wirklich gewünscht sind. Übrigens kann man die verdünnte Farbe auch mit Acrylbinder vermischen, um die Haftung zu verbessern.

 

Die letzte unserer Acrylmalerei Techniken, die wir Ihnen vorstellen wollen ist die Spachteltechnik. Bei dieser verdickt man die Acrylfarbe enorm. Nun trägt man die Farbe mit einem Spachtel auf die Leinwand auf, oder aber mit anderen Gegenständen, die man zur Hand hat und für geeignet hält. Richtig dicke Schichten werden aufgetragen, damit die Technik auch gelingt. Man muss sich  nicht sorgen, es werden bei dieser Technik keine Risse entstehen. Man muss nur darauf achten, die Leinwand vorab richtig zu grundieren. So kann sich die Farbe verankern. Am besten wäre es, keine normale Leinwand zu benutzen, sondern feste Malgründe wie Holzplatten. Aber auch auf Leinwände bekommt man diese Technik hin, wenn man etwas geduldig arbeitet.

Nun kennen Sie vier neue Acrylmalerei Techniken, die Sie nutzen können. Denken Sie daran: Man muss immer etwas an sich üben. Nicht gleich verzweifeln, nur weil eine Technik nicht sofort gelingt!

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