Die Acrylmalerei für Anfänger

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Die Acrylmalerei für Anfänger

Die Acrylmalerei zieht viele Menschen an, weil sie sehr interessant ist und ein schönes Hobby ist. Man kann werke für die eigene Wohnung schaffen, als Weihnachtsgeschenke präsentieren oder mehr. Anfänger müssen aber erst einmal das Material beschaffen, welches für die Acrylmalerei gebraucht wird. Die Acrylmalerei für Anfänger ist sehr umfassend, weil man sich doch etwas mehr mit dem Thema beschäftigen muss, als man wahrscheinlich dachte.

Man muss erst einmal wissen, was es alles braucht, dann muss man dieses besorgen. Dann muss man auch wissen, dass es ein gewisses Basiswissen gibt, auf das man nicht verzichten kann. Daher wollen wir uns diesem hier auch widmen.

Grundsätzlich sei gesagt, dass die Acrylmalerei etwas leichter als die Ölmalerei ist, weil sie schneller trocknet und keine langen Wartezeiten entstehen. Dazu kann man Ölfarben nicht untereinander mischen, wie man es mit Acrylfarben darf. Acrylfarben können dazu auch mit Wasser verdünnt werden oder auch mit anderen Malmitteln verdickt werden. Man kann sogar Sand und andere Zutaten zumischen, damit besondere Bilder entstehen. Acrylfarben können auch in recht vielen Schichten aufgetragen werden, ohne dass der Maler mit Rissen rechnen muss. Und der letzte Punkt geht an den Geruch. Acrylfarben riechen angenehmer als Ölfarben, man bekommt von ihrem Geruch garantiert keine Kopfschmerzen. Manche Farben riechen sogar gar nicht, was natürlich noch besser ist, wenn ein Mensch besonders geruchsempfindlich ist.

Vorbereitung und Übung

Nun kommen wir auch schon zu dem Basiswissen. Möchte man das erste Bild malen, muss man für die Grundausstattung sorgen. Dese besteht aus Acrylfarben, den richtigen Pinseln, der Leinwand, eine Palette auf der man die Farben mischen kann und natürlich auch die Farbe. Am besten kauft man eine Menge an Farben, damit man nicht immer wieder ins Geschäft muss, wenn eine Farbe aufgebraucht ist oder weil alle Farben so schnell vermalt wurden. Die Acrylmalerei für Anfänger gestaltet sich gar nicht so schwer. Mit diesen Utensilien ist man schon gut dabei, muss sich aber überlegen, ob man auch noch eine Staffelei wünscht, damit man das Bild schön abstellen kann und malen kann. Manchen Menschen reicht es, die Leinwand einfach abzulegen, hier kann es aber zu Problemen mit den verschiedensten Techniken kommen.

Noch einmal kurz zurück zu dem Einkauf der Grundausstattung. Man muss nicht unbedingt eine Palette kaufen, man kann auch einen alten Teller oder eine alte Schale oder ein altes Brettchen nutzen. Alles aus Glas, Holz und Kunststoff eignet sich als Palette!

Neben der Leinwand gibt es auch die Malpappe, die vielleicht erst einmal günstiger ausfällt. Außerdem kann man auch eine Holzplatte bemalen oder einen Malkarton. Vieles ist möglich.

Nun hat man den Einkauf erledigt und kümmert sich um den Arbeitsplatz, wo man immer malen möchte. Dieser wird nun mit Zeitungspapier oder Malerfolie ausgelegt, damit man  hinterher nicht groß putzen muss. Farbspritzer können überall hin gelangen und von daher ist es gut, wenn man vorab für etwas Ordnung sorgt. Man sollte auch alte Kleidung tragen oder einen Kittel, denn die Acrylfarbe kann man nicht mehr aus der Kleidung waschen, was schon manche Menschen verärgert hat.

Ist dies alles geschehen, kommt es zu den ersten Malübungen. Endlich kann man mit der Acrylmalerei für Anfänger beginnen! Man sollte sich den ersten Malübungen zuwenden, um überhaupt ein Gefühl für Pinsel, Farben und Haltung zu bekommen. Wie viel Farbe braucht man beim Malen, steht oder sitzt man lieber bei dieser Tätigkeit? Das sind nur zwei der vielen Fragen, die man aufdecken kann, wenn man die ersten Malübungen vornimmt. Die Acrylfarbe kommt immer auf die Palette und man sollte nur so viel nutzen, wie man für den nächsten Arbeitsschritt braucht. Ansonsten trocknet die Farbe zu schnell aus, was schade wäre. Nach jedem Arbeitsvorgang wird der Pinsel ins Wasser und dann in die Farbe getaucht. J Bei den ersten Übungen kann man sich auslassen, man kann versuchen Kreise z malen, man kann Linien zeichnen oder anderes. Man wird sich mit dem Pinsel vertraut machen. Nebenher kann man auch ruhig andere Pinsel austesten, wie auch Spachtel. Umso besser das Gefühl für die Materialien, desto besser kommt man damit zurecht.

Am besten gestaltet man erst einmal den Hintergrund des Bildes und teilt es in mehrere Abschnitte, so hat man mehr Übung. Nach dem Hintergrund kommt dann die Ebene, die vor ihm liegt. Nach und nach arbeitet man immer nur an den jeweiligen Vordergrund. So können kleine Fehler immer abgedeckt werden. Außerdem spart man sich so sogar das herummalen von Dingen. Viele Menschen malen zum Beispiel erst die Wolken, dann die Bäume und die Blumen und dann erst den Hintergrund. Dabei ist dies ein so typischer Anfängerfehler, der das Malen erheblich erschwert. Erst kommt der Himmel, dann der Rasen, dann die Wolken, dann die Bäume, dann die Blumen. Und so kann man es bei allen anderen Bildern auch so halten. Man arbeitet von hinten nach vorne und macht sich die Acrylmalerei für Anfänger so um einiges leichter und wird es noch mehr genießen!

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